Unser Warentauschtag findet am 6. und 7. April statt. Der Termin in unserem Jahresprogramm war leider falsch. Wenn Ihr gebrauchsfähige Waren habt die Ihr loswerden möchtet, bitte am Freitag vorbeibringen oder wir holen diese ab. Auch ist der Warentauschtag ein Treffpunkt vieler NABU Mitgliedern, Helfer und Freunde, ich würde mich freuen Euch am Freitag oder Samstag zu sehen. 06.04.2018 Warentauschtag Neuffen Annahme 17.30 -19.00Uhr 07.04.2018 Warentauschtag Neuffen Ausgabe 9.00 -11.00Uhr

Neuffen - Beuren

Unser Grundstück Üble Gärten ( Naturdenkmal) hat sich gut entwickelt.

Nabugrundstu00FCckDer Erlen und Schilfbestand sowie die Wasserflächen bieten vielen Tierarten Schutz und Ruhe.

Der Erlenbestand und das Bachgehölz des Grendenbaches ist jährlich Überwinterungsgebiet von hunderten von Erlenzeisigen.

Der Erlenzeisig (Carduelis spinus) brütet von Westeuropa bis Zentralasien. Dort bewohnt er Bergwälder mit Fichten oder anderen Nadel- und Mischwaldarten bis in Höhen um 1800 Meter. Der Erlenzeisig ist ein Teilzieher, dessen nördliche Populationen im Herbst nach Mitteleuropa oder noch weiter nach Süden ziehen. Wenn die Nahrung knapp wird, kommt es in manchen Jahren zu regelrechten Massenwanderungen.
ErlenzeisignbGröße: zwölf Zentimeter
Zugtyp: Teilzieher
Beobachtungszeitraum: Oktober bis April, im Mittelgebirge und Alpenraum ganzjährig
Die zwischen Oktober und April bei uns weilenden Zeisige halten sich überwiegend in der offenen Landschaft, in Parks und in Gärten auf, wo sie hauptsächlich Erlen- und Birkensamen fressen. Mit leisen „tetteret“-Rufen halten sie ständig Kontakt untereinander. Gerne tun sie sich auch in gemischten Schwärmen mit Birkenzeisigen oder Stieglitzen zusammen. Oftmals sieht man sie auf einmal auffliegen, um kurze Zeit später im selben oder einem benachbarten Baum zu landen. Anders im Brutgebiet – dort bleiben die Paare unter sich. Ihre Nahrung besteht dann bevorzugt aus Fichten- und Kiefernsamen. 

FeuchtgebietErlenbruch  GrendenbachTrinkwasser

Fotostreifzug

Urlaub zu Hause ist alles andere als langweilig, ein Fotostreifzug auf den Markungen Beuren und Neuffen: 

Bergkronwickenwidderchen 

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Steinachbegehung März 2014

steinach

Bei der NABU Steinachexkursion wurden folgende Eindrücke gesammelt: 

Die Gebirgsstelze wurde beim Nestbau beobachtet. Bei der einzigen Wasseramselbrut sind die Jungvögel inzwischen 10 Tage alt. Der Zustand des Ufers der Steinach ist von naturnah bis zur Müll- und Kompostablagerung sehr unterschiedlich. Und man sollte es kaum glauben, ein toter Fuchs und ein Steinmarder wurden auch in der Steinach entsorgt. 

Das Fließgewässer Steinach hat sich in den letzten Jahren verschlechtert, auch weil von behördlicher Seite sich niemand verantwortlich fühlt. Nur mit Kahlschlägen (die manchmal notwendig sind) im Uferbereich schützen oder verbessern wir das Fließgewässer Steinach nicht.

Als NABU Neuffen Beuren haben wir in den letzten Jahrzehnten viel Zeit und Geld in das Projekt Wasseramsel investiert. Wir müssen allerdings feststellen, dass durch Eingriffe im Uferbereich, Zerstörungen von Nisthilfen sowie die Berücksichtigung von Einzelinteressen die Erhaltung der Wasseramselpopulation an der Steinach sehr mühsam ist. 

weitere Bilder hier 

Zaunkönig Wasseramsel und Eisvogel leben am Wasser

Wasseramsel 26 nb Medium

Jetzt im Winter beginnt die Balz der Wasseramsel und die Legeperiode Mitte Ende Februar. Die Wasseramsel ernährt sich in fließenden Gewässern von den typischen Insektenarten, vor allem von den Larven der Köcherfliegen, Eintagsfliegen der Steinfliegen etc. Die kalten Fließgewässer des Frühjahrs bieten das optimale Nahrungsangebot zur Aufzucht der Jungvögel für die Wasseramsel, vorausgesetzt die Gewässer sind sauber ( Indikator Wasseramsel) und es gibt Brutmöglichkeiten.

Nach unserer Einschätzung hätten die Fließgewässer des Albvorlandes mehr Schutz und Pflege verdient, natürliche und saubere Gewässer sind nicht mehr selbstverständlich.

Seit über 25 Jahren betreut der NABU Neuffen Beuren an der Steinach und dem Beurenbach die Wasseramselpopulation. 3 bis 5 Brutpaare. Die Reviergröße der Wasseramsel liegt zwischen 800 und 1000Meter Fließgewässer.

Die Wasseramsel steht unter strengem Schutz und bei wasserbaulichen Eingriffen ist der Schutz der Wasseramsel zu berücksichtigen.

Wasseramsel 12nb Medium  Wasseramsel nb 1 Medium

Orchideen am Albtrauf

Kleine Spinnen-Ragwurz nb MittelDieses Jahr lassen sich die Orchideen am Albtrauf sehr gut bewundern. Sie sind im Vergleich zu letztem Jahr recht zahlreich, wo sie wetterbedingt nur in mäßiger Zahl vorkamen, oder wie die Bocksriemenzunge (himantoglossum hircinum) auf der Neuffener Heide dem kalten Winter sogar völlig zum Opfer fielen. Das Mannsknabenkraut (orchis mascula) und das Blasse Knabenkraut (orchis pallens) sowie Hybriden zwischen beiden findet man in den bekannten Gebieten immer in größerer Anzahl. Besonders schön sind derzeit am Albtrauf im Landkreis Göppingen die Spinnenragwurz (ophrys sphegodes) und die kleine Spinnenragwurz (ophrys araneola), welches in Deutschland die seltenste Ragwurz ist. Sie kommt in der Gegend von Bad Ditzenbach in zahlreichen Varianten gemeinsam mit der Spinnenragwurz, der Fliegenragwurz (orchis insectifera) und dem Helmknabenkraut (orchis militaris) vor. <weitere Bilder hier>. Überhaupt scheint es, dass die globale Klimaerwärmung für die Orchideen günstig ist.

Neuffens Natur im Oktober, ein Abendspaziergang.

Bschel Enzian und Augentrost kBlau, blau, blau blüht derzeit sehr zahlreich der Enzian. Beim spontan angesagten Abendspaziergang erschienen einige Nabumitglieder bei schönstem Licht. Zu bewundern gab es neben den Enzianen auch Augentrost, eine alte Heilpflanze die früher und gelegentlich auch heute noch für Augenleiden verwendet wird. Häufig vorzufinden ist auch das Sumpf-Herzblatt oder auch Studentenröschen, welches hier ideale Bedingungen hat, denn es ist kalkliebend, braucht Halbtrockenrasen und Hänge mit austretendem Hangdruckwasser.

Auch das Taubenschwänzchen, eingewandert aus Südeuropa, zeigte sich nochmals an diesem Oktobertag am warmen Sonnenhang und saugte an den Enzianen.

 

 

Weiter Bilder <hier>

Raus in die Natur

 2011-04 Mönchsgrasmücke

Gleich zweimal geht es raus in die Natur:

Am Sonntag, den 01.05.2011 bieten wie wieder einen naturkundlichen Spaziergang an. Treffpunkt ist um 8:00 Uhr am NABU Grundstück Dentel In Neuffen. Unter anderem müssten Mönchsgrasmücke, Gartenrotschwanz, Halsbandschnäpper und Schwarzspecht zu beobachten sein.

Am Donnerstag, den 05.05.2011 laden wir dann alle Interessierten herzlich zu unserem Wiesenspaziergang auf der Gemarkung ein. Treffpunkt ist um 19.30 Uhr an der Turnhalle Schulzentrum Halde in Neuffen. Bei diesem Rundgang werden die gängigen und typischen Vertreter unserer Blumenwiesen gezeigt. Dazu zählen auch zahlreiche Wiesenkräuter, auf die im Hinblick ihrer Wirkungsweise und der Verwendungsmöglichkeit näher eingegangen wird.

 

   

 

 

 

 2011-04 Feldhase2011-04 Eichhörnchen

Werner Seifried im Eichenfirst

Werner kAuf den Streuobstwiesen draußen zeigten sich an diesem herrlichen Altweibersommertag noch einige Schmetterlinge, die man in diesem Jahr nicht so häufig wie gewohnt zu Gesicht bekam, so z.B. der Admiral und der C-Falter.

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Tintenfisch Pilz im Kohlberger Wald

TintenfischpilzIm Kohlberger Wald kann man den spektakulär aussehenden Tintenfischpilz bestaunen. Er kommt ursprünglich in Australien oder Neuseeland vor und die Sporen des Pilzes sind von dort zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermutlich mit der Baumwolle eingeschleppt worden. Zunächst entdeckt man das Hexenei; eigentlich sieht es aus wie eine Kartoffel, bei der oben die Pelle aufplatzt. Daraus erscheinen dann vier bis acht aufrecht stehende rote Arme, die sich schließlich seitlich weiter entwickeln. Der ungenießbare Pilz sondert einen  klebrigen Schleim ab und stinkt, wodurch die Fliegen angelockt werden, die dann die Sporen weiter verbreiten.

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NABU Imagefilm

nabu imagefilm

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